Konzeption

Ganzheitliches Denken in der Verkehrspolitik umfasst die Bereiche Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Im Zentrum der Zukunftsstrategien stehen die Parameter Grundversorgung, Erreichbarkeit, Sicherheit, Verfügbarkeit, bewusste Unterstützung des nichtmotorisierten und Öffentlichen Verkehrs, Kooperation von Individual- und Öffentlichen Verkehr und verursachergerechte Verkehrsfinanzierung. Gemeinsam mit den zuständigen Gremien, BürgerInnen und weiteren Interessierten erarbeiten wir für Gemeinden Verkehrsentwicklungskonzepte, in denen die Zukunft sinnvoll gestaltet wird.

1. Grundlagen

In der ersten Veranstaltung wird nur gefragt:

Wo drückt der Schuh?

Was motiviert die Gemeinde, einen VEP zu beauftragen?

Wie wuchs die Gemeinde bisher?

Welche Verkehrsmittel wählen die BürgerInnen für welche Wege?

Zu welchen Verhaltensänderungen ist man bereit?

Was erwarten die Bürger von ihrer Gemeinde?
Was soll der Straßenraum können?

Was tut sich um die Schulen?

Wie nimmt welcher Verkehr in welchem Zeitraum zu?

Welche Probleme bestehen?

Eine Unzahl von Fragen tut sich auf:

Gemeinsam mit den zuständigen Gremien sowie BürgernInnen werden deren Wünsche, Probleme und Erwartungen besprochen, Gefahrenstellen ermittelt und wir fordern zum Mitmachen auf!

   

2. Analyse

Jede gute Prognose braucht zuerst eine gute Analyse: Die gründliche Erhebung von ÖV und MIV, von fließendem und ruhendem Verkehr, von Unfällen, der überregionalen (Bund, Land, EU) und lokalen (Gemeinde, Unternehmen) Planungsvorhaben, der Bevölkerungsverteilung und ihres Wachstums, der BürgerInnenanliegen und weiterer, im Planungsgebiet relevanter Randbedingungen erlaubt eine zuverlässige Sicht auf die Zukunft.

In der Analyseveranstaltung werden den BürgerInnen die Ergebnisse der Arbeit vorgestellt, allfällige Ergänzungen werden zur Einarbeitung übernommen.    

3. Prognose

Prognoseberechnung der verkehrlichen Entwicklungen der Gemeinde, Überlagerung mit der allgemeinen Verkehrsentwicklung, Berechnung der verkehrlichen Konsequenzen der geplanten Ortsentwicklung und weitere Prognoserechnungen zeigen jene Probleme auf, die auf dem Weg in die Zukunft entstehen werden:

Leistungsfähigkeitsengpässe, zu knappe Stellplatzangebote, unbefriedigende Angebote im Umweltverbund (Fußgänger, Rad- und öffentlicher Verkehr), entstehende Konfliktstellen.

Die Prognose ist die Basis für die Erstellung des -> VEP.

4. Verkehrsentwicklungsplan

Der Verkehrsentwicklungsplan ist die Antwort auf die zu erwartende Entwicklung: 

Wie der Handlauf einer Stiege steht er Ihnen und Ihren Nachfolgern als Richtschnur für künftige Verkehrsmaßnahmen zur Verfügung.

Er ist grundsätzlich zweigeteilt in einen VEP für den Umweltverbund und einen für den MIV.

Je nach Schwerpunkt der Gemeindepolitik kann der eine oder der andere Plan beschleunigt umgesetzt werden.

Zum Schluss enthält jeder VEP eine Kostenschätzung zu den geplanten Maßnahmen.

Der Plan wird in der nächsten Veranstaltung öffentlich diskutiert, an die Kritikpunkte angepasst und steht dann fertig zur Verfügung. In der letzten Veranstaltung wird er präsentiert und übergeben. 

Ein Verkehrsentwicklungsplan ermöglicht ihnen den zweckmäßigen und zielorientierten Einsatz der öffentlichen Mittel, sinnlose Investitionen und die Vergeudung von Steuergeldern wird vermieden.

 

 

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